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Vorbild ist die Natur

Ein Ort der Ruhe und Erholung, Raum für Spiel und Spass, mit einladenden Grünräumen, Schatten spendenden Bäumen, grosszügigen Spielflächen: Der Quartierpark ist lebendiges Zentrum und offene Begegnungsstätte in einem.

 
Die 14 000 m2 grosse Parkfläche nimmt den gartenähnlichen Ursprung des Dietlimoos auf. Hauptelement ist der Baumschleier aus einheimischen, ökologisch wertvollen und locker verteilten Stieleichen. Eine unterschiedlich dichte Bepflanzung mit offenen Rasen- und Wiesenflächen und dem Baumdach schaffen vielseitige Parkräume. Grünelemente wie Rhododendren und Stauden, Rasen und Blumenwiesen, durchzogen von Wegen zum Schlendern und Bänken zum Verweilen, schaffen eine robuste Struktur.

Grünkorridore verbinden den Park mit dem Lebernhügel und der Allmend. Eine Aussichtsplattform liegt im Schatten von Eichen und gibt den Blick auf Sihltal und Albiskette frei.

DAS ÖKOLOGISCHE KONZEPT

Damit niemand zu kurz kommt, erfüllt der Park nicht nur die Bedürfnisse von Bewohnern und Besuchern, sondern nimmt auch Rücksicht auf die Lebensgewohnheiten der Tiere und Pflanzen. Gepflegt wird die Anlage von Fachleuten, welche die Vielfalt von Flora und Fauna erhalten.

Vielseitige Mischungen aus einheimischen Gräsern und Kräutern verleihen dem Park eine individuelle Note. Mit Ausnahme des Rasens wird weder gedüngt noch gewässert. Nach mehrmaligem Mähen werden sich je nach Nutzung weitere Pflanzen ansiedeln, die ihrerseits neue Tiere anlocken.

Das Regenwasser der Baufelder fliesst über Mulden und Gräben in den Dietlimoosbach. Im Zusammenspiel mit dem parkeigenen Teich entstehen ideale Feuchtgebiete für Amphibien und Libellen, und in Ufernähe werden Igel und Kleinvögel erwartet.

Der Rhododendron: Eine Liebesgeschichte

Den Rhododendron gibt es in etwa 1000 Arten und er hat den Adliswiler Robert Seleger, der am Dietlimoos - weg 11 lebte, einst verzaubert. Als leidenschaftlicher Blumenliebhaber fühlte sich Seleger speziell zu diesem Heidekraut hingezogen. Mitte des letzten Jahrhunderts züchtete er wintertaugliche Kreuzungen, die im Rifferswiler Hochmoor hinter dem Albis herrlich gedeihen.

Heute heisst das Gebiet Selegermoor und beherbergt die grösste Rhododendron- und Azaleenschau der Schweiz.